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M-TEC entwickelt und produziert Wärmepumpen für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung. Das Sortiment umfasst außerdem Batteriespeicher, Hybridwechselrichter und das Energiemanagementsystem E-SMART. Die Komponenten lassen sich zu einem System verbinden, das Photovoltaikstrom, Wärmeerzeugung und Ladeinfrastruktur gemeinsam steuert.
M-TEC Wärmepumpen werden im Neubau und in der Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblich genutzten Gebäuden eingesetzt. Vertrieb und Installation laufen über Systempartner aus dem Fachhandwerk.
Bei den Luft-Wasser-Wärmepumpen bietet M-TEC Propan-Geräte in den Linien ECO und Performance, eine Variante mit dem Kältemittel R452B sowie Split-Wärmepumpen. Für größere Objekte gibt es Commercial-Modelle wie AHPA722 und AHPA1030. Erdwärme und Grundwasser erschließen die Propan-Baureihen BHPA (Sole), DHPA (Direktverdampfung) und WHPA (Grundwasser), die im Außenbereich aufgestellt werden.
Die VHPA ist eine modulare Sole-Wärmepumpe für die Aufstellung im Gebäude. Hinzu kommen Brauchwasser-, Booster- sowie Erd- und PVT-Wärmepumpen. Im Strombereich gehören die Batteriespeicher Energy-Butler, Energy-Tower, Energy-Rock und Energy-Block zum Programm. Ergänzt werden sie durch den Wechselrichter Energy-Wizard, den Energiemanager Energy-Hero, den Heizstab Energy-Heater und die Ladestation Energy-Charger.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpen der Performance-Reihe decken laut Hersteller 4–12 kW (AHPA412), 4–13 kW (AHPA413) und 6–18 kW (AHPA618) ab. Commercial-Modelle reichen bis 31 kW. Der SCOP nach EN 14825 liegt bei 35 °C Vorlauf zwischen 5,1 und 5,5.
Die Propan-Erdwärmepumpen decken je nach Modell 3 bis 22 kW ab und erreichen bis zu 75 °C Vorlauftemperatur. Ihr SCOP (35 °C) reicht von 5,2 (BHPA412, Sole) bis 7,1 (WHPA618, Grundwasser). VHPA-Module leisten je 2 bis 7 kW. Vier Module ergeben 28 kW, drei kaskadierte Geräte 84 kW. Der Energy-Butler bietet 7,7 bis 30,7 kWh Speicherkapazität, davon 6,9 bis 27,6 kWh nutzbar.
Ein Großteil der M-TEC Wärmepumpen arbeitet mit dem Kältemittel Propan (R290). Bei der VHPA enthält jedes Wärmepumpenmodul weniger als 150 g Kältemittel. Nach Herstellerangaben sind dadurch auch im Vollausbau keine Gaswarnmelder oder Zwangsbelüftung im Aufstellraum erforderlich. Mehrere Module arbeiten parallel im Teillastbetrieb, was M-TEC als Multimodulation bezeichnet. Als Wärmequelle kann die VHPA Grundwasser, Erdkollektoren, Tiefenbohrungen, Eisspeicher, PVT-Module oder solegeführte Luftwärmetauscher nutzen. Optional kühlt sie aktiv oder passiv.
Die übrigen Baureihen lassen sich mit bis zu zwölf Geräten kaskadieren. Die Regelung bindet Photovoltaikstrom ein, erlaubt Fernwartung über eine Weboberfläche und integriert Fremdsysteme per Modbus TCP. Über Energy-Hero und E-SMART App werden Wärmepumpe, Speicher, Ladestation und Heizstab gemeinsam gesteuert.
Die Wurzeln von M-TEC reichen laut Unternehmen bis 1972 zurück. Damals begann Karl Mittermayr, sich mit Wärmepumpentechnik zu befassen. 2015 wurde die M-TEC GmbH gegründet und die Fertigung in Pinsdorf aufgenommen, wo sich auch der Hauptsitz befindet. Ab 2020 kam die M-TEC Energy Systems GmbH für Speicher und Energiemanagement hinzu.
Seit 2022 entstehen weitere Standorte, unter anderem in Deutschland (Fürth/Nürnberg), den Niederlanden, Dänemark, Tschechien, Spanien, Italien und Schweden. Zur M-TEC-Gruppe gehören außerdem die M-TEC Kältetechnik GmbH und die M-TEC Energie.Innovativ GmbH.